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Landwirtschaftliche Biogasanlagen

Die landwirtschaftlichen Anlagen hatten in den 90er Jahren zahlenmässig zunächst leicht abgenommen, da mehr alte, kleine stillgelegt, als neue gebaut wurden (meist bei Betriebsübergaben an die nächste Generation). In den letzten Jahren sind aber viele grössere Biogasanlagen neu dazugekommen, davon namentlich verschiedenei Gemeinschaftsanlagen zur Co-Vergärung von Gemüseabfällen und anderen Co-Substraten mit Gülle. Die grösste Anlage der Swiss Farmer Power ging 2009 ans Netz.

Vier Anlagen vergären Festmist, alle anderen werden mit Gülle betrieben bei Trockensubstanzgehalten zwischen 4% und 12%. Bei den mit Gülle betriebenen Anlagen handelt es sich – mit wenigen Ausnahmen – um Durchfluss-Fermenter, die mit einem Rührwerk voll durchmischt werden. Am weitesten verbreitet sind unter- oder oberirdisch angeordnete Betontanks. Bei den anderen Anlagen handelt es sich um sogenannte Speichersysteme. Die gasdichte Güllegrube, welche isoliert und beheizt wird, dient gleichzeitig als Gärgrube.

 Landwirtschaftsanlage mit aufgesetztem Gasballon

Das vorhergehende Bild zeigt ein Beispiel einer landwirtschaftlichen Biogasanlage: Der Betonbehälter ist beheizt, isoliert und mit einer Holzverkleidung ummantelt. Das Gas wird in einer Kunststoffhaube aufgefangen. Im Häuschen befindet sich das Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Strom und Wärme. Der Fermenter kann auch aus (gewickieltem) Stahl hergestellt werden: Im nachfolgenden Bild ist die Gasblase zusätzlich durch ein Dach vor der Witterung geschützt, was deren Lebensdauer erhöht.

 Metallfermenter überdacht

Mehrere Biogasanlagen sind sogenannte Gemeinschaftsanlagen, an der sich zwei bzw. mehrere Landwirte beteiligen. Neben Gülle werden auch Gemüseabfälle und andere biogene Stoffe zur sogenannten Co-Vergärung beigemischt.

 
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